INGENERIC MLAs

Sphärische und asphärische Mikrolinsen-Arrays 

INGENERIC Mikrolinsen-Arrays

Sphärische und asphärische Mikrolinsen-Arrays fokussieren oder kollimieren Licht in zwei Dimensionen. Jedes Lenslet bearbeitet einen vollständigen optischen Kanal und erzeugt einen definierten Punktfokus oder kollimierten Strahl. Dadurch eignen sich die Arrays für die parallele Kollimation von Lichtquellen, die Kopplung auf Fasern oder Wellenleiter, die strukturierte Beleuchtung und die Abbildung auf Sensorflächen. 

Sphärische Lenslets besitzen einen konstanten Krümmungsradius. Sie bieten eine technisch klare Lösung für Anwendungen, bei denen die verbleibenden sphärischen Aberrationen innerhalb der zulässigen Systemgrenzen liegen. Asphärische Lenslets weichen gezielt von der Kugelform ab. Dadurch lassen sich Aberrationen reduzieren, Fokusprofile optimieren und kompaktere optische Systeme realisieren. 

Kundenspezifische MLAs mit flexibler Geometrie

Die Lenslets können linear, zweidimensional oder hexagonal angeordnet werden. Runde und rechteckige Aperturen ermöglichen die Anpassung an die Geometrie der Lichtquelle, des Detektors oder des optischen Kanals. Hohe Füllfaktoren und kleine Totzonen sorgen dafür, dass ein großer Anteil der Array-Gläche optisch genutzt werden kann. 

Darüber hinaus sind komplexe asphärische Meniskusdesigns mit konvexen und konkaven Flächen möglich. Einzelne Lenslets eines Multichannel-Arrays können unterschiedliche Radien, Brennweiten oder optische Funktionen besitzen. So lassen sich beispielsweise mehrere Abbildungs- oder Spektralkanäle in einem monolithischen Glas-Array kombinieren. 

Technische Highlights:

Zweidimensionale Kollimation und Fokussierung
Jedes Lenslet erzeugt einen definierten Punktfokus oder einen kollimierten optischen Kanal.

Effiziente Kopplung mehrerer Kanäle
Präzise abgestimmte Pitch- & Brennweiten-Werte für die Ausrichtung auf Faser-, Wellenleiter-, Emitter- oder Sensor-Arrays.

Hohe Füllfaktoren und Kanaldichten
Kleine Lenslet-Aperturen, geringe Pitches und minimierte Übergangszonen maximieren den optisch aktiven Flächenanteil, für viele Kanäle auf kompakter Fläche.
Große und flexibel skalierbare Kanalzahlen
Je nach Anwendung können Arrays mit wenigen Lenslets oder zahlreichen Einzellinsen realisiert werden.
Reduzierte Aberrationen durch Asphären
Asphärische Profile verbessern die Fokusqualität und Abbildungsleistung gegenüber rein sphärischen Flächen.
Flexible Lenslet-
Anordnungen
Lineare, zweidimensionale und hexagonale Layouts für die Anpassung an unterschiedliche Kanal-, Emitter- und Sensorarchitekturen.
Individuelle Lenslets innerhalb eines Arrays
Variierende Radien, Brennweiten, Geometrien und Flächenprofile für unterschiedliche optische Funktionen in einem monolithischen Bauteil.
Komplexe konvex-konkave Designs
Meniskus- und Q-Type-Asphären erweitern die Designfreiheit für leistungsfähige und kompakte Optiksysteme.

Multispektrale
Auslegung
Einzelne Lenslets können auf unterschiedliche Wellenlängenbereiche, Spektralkanäle und Sensorflächen abgestimmt werden.

Gleichmäßige Ausleuchtung
Geringe Brennweitenabweichungen und präzise abgestimmte Lenslets für homogene Lichtverteilung und reproduzierbare Signal- und Abbildungsqualität.
Präzise Systemintegration
Exakte Kanalpositionen erleichtern die zuverlässige Ausrichtung auf Emitter, Fasern, Wellenleiter, Detektoren oder Sensoren.
Kompakte optische Designs
Die Kombination unterschiedlicher optischer Funktionen ermöglicht reduzierte Bauräume und eine hohe optische Leistung.

Unsere sphärischen und asphärischen MLAs im Überblick

Wählen Sie aus unseren Standardprodukten oder sprechen Sie uns an, um eine kundenspezifische Lösung zu erhalten.

Lens typeSize [mm]
QTY of lensletsArrangementEFL [mm]PE [mm]D [mrad]Material
MLA-SPH-PL-CX-0.705.0 x 4.0 x 0.577161x160.700.250.25K-VC89
MLA-ASPH-PL-CX-3.2518.0 x 16.0 x 1.05510010 x 103.251.5 (PEx, PEy)1.5K-VC89
MLA-SPH-PL-CX-3.210.0 x 10.040linear3.21.21.2K-VC89
MLA-ASPH-PL-CX-0.7215.0 x 12.020linear0.723.21.3K-VC89
MLA-ASPH-PL-CX-2.288.0 x 6.09linear2.281.1 … 1.31.0L-BSL7

Material: Optisches Glas (Material mit hohem Brechungsindex)
Max. Dimensionen: ca. 45,0 x 45,0 mm
EFL: 0,25 … 5,0 mm
Linsendurchmesser: 0,125 … 3,0 mm
Linsenapertur: rund, rechteckig
Anordnung: linear, hexagonal
Menge der Linsen pro Array: 5 … 2000
Pitch: 0,125 … 4,0 mm
Pitch-Genauigkeit: < 2 µm über 25 mm
EFL-Toleranz: < 1%*
Formgenauigkeit: < 250 nm
Totzonen: < 10 µm
Mittendickengenauigkeit: < 20µm

*) Hohe relative Radiustoleranz (< 0,2%) 

Konstruktion_FAC_transparent
Präzisionsfertigung nach Industriestandards:

Isothermes Präzisionsblankpressen

Unser Herstellverfahren bietet zahlreiche Vorteile: 

Das Ergebnis sind Mikrooptiken und Linsen-Arrays, die Serienqualität, Stabilität und sehr gute Reproduzierbarkeit bieten. 

Ergänzende Leistungen

Kundenspezifische Lenslet-Geometrien
Auslegung und Optimierung sphärischer, asphärischer sowie konvex-konkaver Flächen, einschließlich Q-Type-Asphären und Meniskusdesigns.
Individuelle Kanal- und Array-Parameter
Anpassung von Brennweite, Pitch, Radien und Flächenprofilen an Emitter-, Faser-, Wellenleiter- oder Sensoranordnungen. Innerhalb eines Arrays können unterschiedliche optische Funktionen kombiniert werden.
Multispektrale Auslegung und Beschichtung
Abstimmung einzelner Lenslets, optischer Funktionen und Antireflexbeschichtungen auf unterschiedliche Wellenlängenbereiche und Spektralkanäle zur Optimierung von Transmission und Lichtausbeute.
Ausrichtungs- und Montage-Features
Integration von Fiducial Markings, Stand-offs, Markierungen und mechanischen Referenzgeometrien.
Entwicklungsdienstleistungen
Begleitung durch unsere Entwicklungsingenieure - von der ersten Machbarkeitsbewertung über Muster bis zur serienreifen Fertigung.

Qualität

Bei sphärischen und asphärischen Arrays bestimmen die Gleichmäßigkeit von Pitch, Radius, Brennweite und Form maßgeblich die optische Performance. INGENERIC prüft diese und weitere spezifikationsrelevante Parameter mit geeigneter Messtechnik und dokumentiert die Übereinstimmung mit den vereinbarten Anforderungen. 

Die reproduzierbare Fertigung unterstützt eine konstante Kanal-zu-Kanal-Performance, stabile Fokuslagen und gleichbleibende Abbildungseigenschaften. Auch Oberflächenqualität, Center Thickness und Übergangszonen können abhängig vom Design in die Qualitätssicherung einbezogen werden. 

Auf Wunsch kann ein anwendungsspezifischer Teststand entwickelt werden, um die Kollimations-, Abbildungs- oder Kopplungsfunktion unter Bedingungen zu prüfen, die dem späteren Einsatz möglichst nahekommen. So lassen sich Abweichungen zwischen interner Charakterisierung und Systemmessung minimieren. 

Häufige Fragen – FAQs

Wo werden die Produkte von INGENERIC hergestellt?
Unsere Produkte werden in Deutschland am Unternehmensstandort gefertigt. Die Produktion unterliegt damit den strengen deutschen und europäischen Qualitäts- und Rechtsstandards, was eine hohe Prozesssicherheit und gleichbleibende Produktqualität gewährleistet. Bei Bedarf (z.B. aufgrund kundenspezifischer Anforderungen an Lieferkettenanpassungen) können dank unseres großen Partnernetzwerks einzelne Prozesse ausgelagert werden.
Wie läuft ein kundenspezifisches Entwicklungsprojekt ab? 
Der Entwicklungsprozess beginnt in der Regel mit dem Abschluss einer Vertraulichkeits- bzw. Geheimhaltungsvereinbarung. Anschließend erfolgt die technische Abstimmung zwischen Kunde und Entwicklungsteam. Nach der Designphase werden Werkzeuge gefertigt und erste Prototypen hergestellt. Nach erfolgreicher Validierung kann die Serienproduktion gestartet werden. 
Was sind NRE-Kosten? 
NRE-Kosten, sogenannte Non‑Recurring Engineering Costs oder auch Initialkosten, sind einmalige Kosten für die Entwicklung und Herstellung von Werkzeugen, die zur Produktion kundenspezifischer optischer Komponenten erforderlich sind.  

Bei INGENERIC ist die Überarbeitung der Werkzeuge im Verschleißfall (Refurbishment) in der Preiskalkulation der Produktkosten inkludiert. 
Ist Serienfertigung möglich?
INGENERIC deckt die gesamte Prozesskette im eigenen Haus ab. Diese reicht von der optischen Entwicklung und Werkzeugfertigung über das Glaspressen und nachgelagerte Backend-Prozesse bis hin zur Qualitätssicherung.

Dadurch können sowohl Prototypen als auch Serienproduktionen mit hohen Stückzahlen effizient und in gleichbleibend hoher Qualität realisiert werden.

Jetzt Kontakt aufnehmen!

INGENERIC – Ihr Partner für präzise optische Lösungen

Sie haben Anregungen, Wünsche oder eine konkrete Anfrage? Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Mikrooptiken für Ihre Anwendung – von Standardkomponenten bis zu kundenspezifischen Entwicklungen. Kontaktieren Sie uns gerne für eine persönliche Beratung oder ein individuelles Angebot. 

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